Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach nimmt nächste Hürde – IG Sicherer Schulweg fordert nun eine zügige Umsetzung

2018 geht’s endlich los mit dem Bau des A4-Zubringer – voraussichtlich…

Just auf den Ferienbeginn – und fast vier Jahre nach der kantonalen Abstimmung – ist es endlich soweit: Der Zürcher Regierungsrat hat das Projekt A4-Zubringer Obfelden / Ottenbach fertig geplant. „Festgesetzt“, wie das im Amtsjargon heisst. Das Verrückte daran: Die Verantwortlichen mussten mehr Anträge von kantonsinternen Fachstellen behandeln (total 80) als von Privatpersonen und Anwohnern aus der Region (total 77).

Naturschutz und Denkmalschutz sind wichtig – aber unsere Schulkinder auch!

Nachdem nun sämtliche Bedenken punkto Natur-, Denkmal- und Gewässerschutz behandelt sind, wird es nach Ansicht der IG Sicherer Schulweg Zeit, das Projekt zügig umzusetzen und endlich wieder die Interessen der Bevölkerung und der Schulkinder ins Auge zu fassen.

Dazu ein Beispiel: Ein Kind, das zum Zeitpunkt der Volkabstimmung (2012) gerade mit der ersten Klasse startete, wird zum Zeitpunkt des mutmasslichen Baubeginns in die Oberstufe eintreten (2018) und die Eröffnung des A4-Zubringers eventuell nur noch am Rande miterleben (2021/22), da es die Sekundarschule bis dann verlassen hat und anderswo in die Lehre geht.

Mit einem Wort: Es braucht mehr als eine ganze Schullaufbahn, bis der Durchgangs- und Schwerverkehr endlich ausgelagert und die Verkehrssicherheit und Lebensqualität in den Zentren von Obfelden und Ottenbach verbessert werden können.

Falls die Umweltverbände die Gerichte bemühen möchten – nächste Instanz ist das Zürcher Verwaltungsgericht – könnte es sogar noch viel länger dauern.

Umweltverträglichkeit ist sichergestellt

Die IG Sicherer Schulweg erwartet deshalb von den Umweltverbänden, dass sie auf weitere Beschwerden beim Verwaltungsgericht verzichten und das 2014 von allen relevanten nationalen und kantonalen Fachstellen attestierte Prädikat «umweltverträglich» akzeptieren, so dass der Volksentscheid endlich umgesetzt werden kann.

Vom Kanton Zürich wiederum wünscht sich die IG Sicherer Schulweg, dass die involvierten Amtsstellen dem Projekt keine weiteren Steine mehr in den Weg legen und dass Baudirektor Markus Kägi die Marschrichtung „Umsetzung“ deutlich vorgibt.

Medienmitteilung der Baudirektion Kanton Zürich vom 14.7.2016

 

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